sympathikus / parasympathikus

Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei Anteilen ("Äste"genannt): Dem Sympathikus und dem Parasympathikus. Während der Sympathikus den Körper auf Kampf oder Flucht vorbereitet, indem er die Herzfrequenz erhöht, den Atem beschleunigt, die Blutgefäße verengt und die Ausschüttung von Stresshormonen anregt, vor allem das bekannte Adrenalin, ist der Parasympathikus für die Entspannung zuständig. Er sorgt dafür, dass sich unsere Herzfrequenz verlangsamt, der Atem beruhigt und unsere Verdauung gut funktioniert. Unser vegetatives Nervensystem steht dadurch mit allen anderen wichtigen Systemen unseres Körpers in Wechselwirkung, wie dem kardiovaskulären System, dem Immun- und Hormonsystem und dem Verdauungsapparat.

 

Gedanken und Gefühle, selbst solche, die uns nicht oder nur unterschwellig bewusst sind, beeinflussen die Aktivität und das Gleichgewicht unseres vegetativen Nervensystems sehr stark.

 

Während Minus-Gefühle und Stress dazu führen, dass die beiden Äste nicht mehr koordiniert zusammenarbeiten und beide versuchen, den Herzrhythmus zu beeinflussen, führen positive Emotionen dazu beide Äste effizient und harmonisch zusammen arbeiten.